1. März – der jährliche Startschuss für tausende von Motorradfahrern in Deutschland. Während das Auto meist nur ein Fortbewegungsmittel ist, auch wenn wir es mit viel Liebe hegen und pflegen, ist das Motorrad meist mehr als nur das. Das Motorrad nutzen wir auch, um einfach nur einmal eine Runde um den Block zu fahren oder gar einen ganz Tagesausflug einfach nur ins Blaue zu unternehmen, wenn wir dem Alltag entkommen wollen. Doch wann hat die Kultur des Motorradfahrens in Deutschland eigentlich angefangen und wurde sie schon immer von allen akzeptiert?

Motorradkultur der Deutschen

Angefangen hat alles vermutlich um das Jahr 1900, denn hier wurden die ersten Grundsteine für die heutige Motorradkultur gelegt. Vor allem nach 1920 ist in Deutschland durch BMW und DKW die Welt des Motorrads immer weiterentwickelt worden. Das Motorrad war vor allem auf Grund der billigeren Alternative zum Auto sehr beliebt. Heutzutage ist es jedoch mehr wie nur einige günstige Alternative und gar eine ganze Kultur. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es jedes Jahr einen Anstieg von zehn Prozent an Motorrad-Neuanmeldungen gibt. Doch wie genau hat das alles begonnen?

Die ersten Motorradclubs in Deutschland

Vor allem US Soldaten, die in Deutschland stationiert waren, haben die ersten Clubs in Deutschland eröffnet, da sie diese bereits von zu Hause kannten. Doch in Europa waren diese erst einmal verrufen, da die Medien meist nur negative Schlagzeilen über diverse Clubs brachten. Daher gab es eine Zeit, wo diese staatlich überwacht und manchmal sogar verboten wurden. Kein Wunder also, dass auch Motorradfahrer selbst in manchen Gesellschaftskreisen eher mit Skepsis betrachtet wurden und auch nicht selten hatten Biker mit eher weniger guten Vorurteilen zu kämpfen.

Heutzutage ist das anders, denn mittlerweile gibt es Motorradfahrer in allen Gesellschaftsschichten. Egal ob Student, Bauarbeiter oder auch ein Anwalt oder Arzt – Motorradfahrer haben heutzutage nicht mehr unter den Vorurteilen von früher zu leiden. Es zählt also nur eines und das ist das Fahrvergnügen auf dem Zweirad.